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Ingeo News: Sonderausgabe

August 14, 2012

Biokunststoffprodukte aus Ingeo in Deutschland erhalten Zertifizierung für nachhaltige Landwirtschaft

Mit in Deutschland verkauften Biokunststoffprodukten aus Ingeo werden zum ersten Mal nachwachsende Rohstoffe für Kunststoffe nach Kriterien einer nachhaltigen Landwirtschaft zertifiziert. Die beiden angewandten Zertifizierungssysteme sind komplementär und bestätigen die Nachhaltigkeit der Rohstoffbasis von Ingeo.
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Martina Fleckenstein

Wie Martina Fleckenstein, Agrar-Expertin des WWF Deutschland, erklärt: "Auch bei der Herstellung von Biokunststoffen müssen Nachhaltigkeitskriterien verpflichtend sein, das heißt, die Rohstoffe müssen unter Beachtung von ökologischen und sozialen Belangen angebaut werden"

Headshot Jim Kleinschmit
“Wir sehen Biopolymere aus nachhaltigem Anbau als wirkungsvolles Instrument, um landwirtschaftliche Praktiken aus ökologischer Sicht zu beeinflussen.”
- Jim Kleinschmit, IATP, Berlin, 26. April 2012

Lesen Sie hier die vollständige Meldung.

Medienecho Auf Diese Neue Entwicklung...

Ledensmittel Zeitung

Bioplastik auf verstärkt nachhaltiger Rohstoffbasis
„Durch freiwillige Teilnahme verpflichten Landwirte sich, die Biodiversität in bestimmten Anbaugebieten zu erhalten, Felder in Dürregebieten nicht künstlich zu bewässern und strenge Vorschriften in puncto Pflanzenschutzmittel einzuhalten. WLC schreibt auch den Verzicht auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen fest.” - Lebensmittel Zeitung

Kunststoffee logo

NatureWorks: Biokunststoffe mit Nachhaltigkeitssiegel
„Produkte aus dem Biokunstoff Ingeo PLA von NatureWorks LLC, Minnetonka, MN/USA, sind jetzt nach zwei neuen Zertifizierungssystemen bewertet worden. Beide Siegel sollen Biokunststoffe kennzeichnen, die aus Pflanzen von Äckern mit festgelegten Nachhaltigkeitsstandards herstellt werden.” - Kunststoffe

Logo Unweltdialog

Neue Nachhaltigkeitskriterien für Biokunststoffe
„Biokunststoffe werden jetzt auch aus Pflanzen von Äckern mit festgelegten Nachhaltigkeitsstandards hergestellt. Das garantieren die beiden neuen Zertifizierungssysteme ISCC PLUS und das amerikanische Working Landscapes Certificate.” - UmweltDialog

Herd und Hof

Nachhaltiger Mais für die stoffliche Nutzung
„Von der Plastiktüte über Nylon bis zum Handy-Deckel werden die Materialien aus „Bio-Kunststoff“ hergestellt werden müssen. Nur die Pflanze kann aus Licht, Wasser und Kohlenstoff die benötigten Kohlenstoffketten herstellen.” - Herd-und-Hof

Oekotest

Alles öko oder nicht?
„Weltweit geht der Trend zu mehr Kunststoffen. Die Rohstoffbasis wird zwangsläufig zum Bio-Masse-Kohlenstoff wechseln müssen. Dazu gibt es langfristig keine Alternative.” - Öko-Test
 

Cradle to Cradle-Aktivitäten

C2C Silver Logo

Ingeo-Biopolymere wurden vor kurzem als erstes Produkt ihrer Art mit „Cradle to Cradle CertifiedCM“ Silber vom „Cradle to Cradle Products Innovation Institute“ ausgezeichnet. „Cradle to Cradle Certified“ ist ein Programm mit unterschiedlichen Attributen, das Produkte hinsichtlich der Sicherheit für Gesundheit und Umwelt, nachhaltiger Produktionsprozesse und der Eignung für eine Kreislaufführung beurteilt. „NatureWorks beteiligte sich am „Cradle to Cradle Certified Program“, weil wir glauben, dass die ganzheitliche Betrachtung von Produkten für ein umfassendes Verständnis von Nachhaltigkeit zentral ist", sagte Marc Verbruggen, Präsident und CEO von NatureWorks. Lesen Sie mehr.

Ingeo-Recycling in Deutschland

Deutschland besitzt eines der weltweit führenden Systeme der Abfallverwertung mit einer flächendeckenden haushaltsnahen Erfassung von Verpackungsabfällen. RE|PLA Cycle GmbH, ein Tochterunternehmen der Reclay Group, baut seit Anfang des Jahres einen geschlossenen PLA-Wertstoffkreislauf auf. Das Unternehmen erfasst dabei Ingeo-Produktionsabfälle und Trinkbecher von Großveranstaltungen sowie zunehmend auch Ingeo- und andere PLA-basierte Verpackungen aus dem dualen System. RE|PLA Cycle sorgt für ein hochwertiges Recycling und NatureWorks bringt die Recyclingprodukte wieder in den Markt. Lesen Sie mehr.

Lifecycle

Ökobilanzen zeigen die Vorteile von Biopolymeren in Europa

Oliver Schmid, Geschäftsführer von PROGANIC, einem Unternehmen, das sich ausschließlich mit Biokunststoffen beschäftigt, sagt: „Immer mehr Kunden interessieren sich für biobasierte Lösungen, allerdings nur für solche, die klare ökologische Vorteile haben. Dabei sind wir es unseren Kunden schuldig, verlässliche Daten zu erheben.“ Um die Daten zu entwickeln, arbeitet PROGANIC mit dem Nova-Institut zusammen, das die Vorteile eines niedrigen Carbon Footprint aufzeigt. Das Institut führte eine umfassende Untersuchung der verfügbaren Daten durch. Die Forscher untersuchten 30 verschiedene Ökobilanzen von Biokunststoffen inklusive Ingeo. Dabei fanden sie eindeutig positive Ergebnisse für die weit verbreiteten biobasierten Kunststoffe PLA und PHA / PHB. Hier ein Link zu den Ergebnissen des Nova-Instituts. Lesen Sie mehr.

Europäische Kommission schlägt Strategie für eine nachhaltige Bioökonomie vor

EU Commission

Der Strategie- und Aktionsplan der Europäischen Kommission "Innovation für nachhaltiges Wachstum: eine Bioökonomie für Europa" skizziert einen interdisziplinären Ansatz zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilem Kohlenstoff durch den Rückgriff auf nachwachsende Rohstoffe. Das Ziel ist eine innovativere europäische Wirtschaft mit weniger Emissionen. Der Aktionsplan soll die nachhaltige Landwirtschaft und Fischerei fördern, die Nahrungsmittelsicherheit verbessern und die nachhaltige Nutzung erneuerbarer biologischer Ressourcen für industrielle Zwecke unterstützen.

Bevorstehende Veranstaltungen

FachPack
25. bis 27. September
Nürnberg, Deutschland
Treffen Sie unser europäisches Team an unserem Stand in Halle 9, # 9-656!

EFIB 2012
16. bis 18. Oktober
Düsseldorf, Deutschland
Marc Verbruggen, Präsident und CEO, wird mit anderen CEOs der Branche an einer Diskussion über die Zukunft der industriellen Biotechnologie teilnehmen.